Lager-Tagebuch 2012

Donnerstag 02.08.2012

 

Hey Niederheiner,

 

alles klar bei euch? Hier mittlerweile schon. Keine Sorge es ist nichts großartiges passiert, zumindest die Betreuer haben tief und fest geschlafen. Die Kinder? Naja die standen um 3 Uhr plötzlich aufm Flur. Ihr fragt euch weshalb? Ein lautes Knallen und Krachen lies die Betten erzittern. Bald war klar das ein schweres Gewitter die Insel Ameland heimsuchte. Doch dank des Eingreifens unserer Gäste (ehemaliege Betreuer/inen) und dem beherzten Einsatzes von der Betreuerin Sara beruhigten sich die Kinder sehr bald wieder. Dieser Zwischenfallach veranlasste die tieflschlafenden Betreuer das frühstück eine halbe Stunde nach hinten zu verlegen und es auch danach eher ruhiger angehen zu lassen. Um den Vormittag dann aber nicht ganz zu verplempern wurde bis zum Mittagessen das Spiel "Wetten dass ..." vorbereitet.

Beim Mittagessen an sich war die Vorfreude auf die Kutterfahrt fast greifbar. Los ging es dann um 14.30 mit einem kurzen Fußmarsch zum Hafen wo das Schiff schon auf uns wartete. Zu Beginn befanden sich noch alle an Deck. Jedoch flüchteten einige sehr wasserscheue Kinder nach unten, da es dann doch ein wenig spritzte. Zudem hatten sich die von allen hoch geschätzten Küchenfrauen Waffeln vorbereitet und diese an Bord verteilt. Als dann das erste Ziel unserer Fahrt erreicht war geschah ein wahres Wunder. Aufeinmal waren nämlich alle Kinder mucksmäuschen still, schließlich wollte man die eben gesichteten Seehunde nicht erschrecken. Dankn uneres Kapitäns konnte man die tiere aus nächster nähe beim sonnenbaden beobachten. Das 2. Etappenziel, die Muschelinsel wurde dafür umso stärker beschallt. auf dem Rückweg zum Hafen wurden dann die neuen Betreuer mit frischem Nordseewasser getauft, wobei sich eindeutig zeigte wer die sympathien der kinder genoss und wer nicht (bei den meisten wurde doch glatt gefordert, das ein ganzer Eimer für die Taufe her halten sollte).

Aufgrund des durch die Kutterfahrt verspäteten Abenessens war der Hunger auch entsprechend groß und es wurde gut zugelangt. u den Tag gebürhrend ausklingen zu lassen wurde als Abendprogramm ein film angesetzt, welcher trotz überschreiten der Nachtruhe noch zuende geguckt wurde. dafür waren die kinder dann auch sehr schnell ruhig und man gönnte einander den Schlaf den der anstrengende Tag nun einforderte. Liebe Grüpße eure Ameländer.

 

P.S.: wir haben heute herausgefunden das Ame auf Japanisch Regen heist. Hoffentlich ist das kein böses Omen. :)

 

Laura Cyrener & Oliver Kortheuer

 

 

Mittwoch 01.08.2012

 

Nachdem wir heute gefrühstückt hatten, bereiteten wir das alljährliche Bergfest vor. Jedes Zimmer sollte sich überlegen, was es zu diesem Fest beiträgt. Letztendlich gab es neun verschiedene Stände. Darunter war ein Wahrnehmungslabyrinth (von dem Zimmer von Joyce), eine Shakebar (Oliver), einen Stand zum Dosenwerfen (Nadine), einen zum Dosenschießen (Florian), einen Basketballstand (Nico&Nicolas), eine Kegelbahn (Sara&Laura), einen Armorstand um Liebes- bzw. Freundschaftsbriefe zu verschicken (Melina&Julia), einen Ketkar-Parcour (Pascal) und ein Haarstudio (Dominik). Außerdem gab es von unseren gütigen Kochfrauen frische Waffeln.

Als dann alle ihre Schichten an ihren Ständen beendet hatten, schossen wir auf den Papp-Vogel, um den diesjährigen Vogel zu ermitteln. Doch bevor der Kopf des Vogels  abgeschossen wurde, mussten erst Flügel, Schwanz und Beine getroffen werden. Einen Preis erzielten: Daniela Erdmann, Annika Krusen, Marvin Schiebold, Timon Dietz, Simon Koch, Marlon Nitsche, Noah Sommer, Christoph Lodewick und Daniel Glowatzki. Königin wurde Darline Dietz. Sie bekam mit ihrem Throngefolge einen Ehrenplatz beim Abendessen. Wir schlossen diesen erlebnisreichen Tag mit einem feierlichen "Krönungsball" ab. :)

 

Geschrieben von Ines & Co

 

 

Sonntag 29.07.2012

 

Guten Abend Rees…

 

… heute Morgen konnten die Nachtschwärmer unter uns endlich mal richtig ausschlafen. Sonntagsfrühstück um 9:30 Uhr war sowieso der erste Höhepunkt des Tages. Danach wurde die freie Zeit genossen und sportlich im Tischtennisraum oder gemütlich im Zimmer verbracht. Um den Sonntag heilig zu halten, saßen wir alle zusammen bei einem belebten und durch Musik geprägten Gottesdienst, der den Betreuern, unseren Küchenfeen als auch uns Kindern viel Spaß gemacht hat. Nach einer weiteren kleinen Pause brachen wir nach Nes zum Betreuersuchspiel auf. Der Weg nach Nes, der manchen zu viel war, zahlte sich wirklich aus. Viele tolle Verkleidungen unter den ganzen Betreuern aus allen Jugendherbergen und eine ordentliche Portion Spaß bei den Kindern, sorgte für ein weiteres absolutes Highlight. Bei dem Rückweg aus Nes wurde auch mit Kindern aus anderen Jugendherbergen gesprochen und es war interessant zu hören, woher die anderen Gruppen kamen. Zurück in der Herberge wurde eine kurze Preisverleihung abgehalten, bei der die Plätze für das Betreuersuchspiel bekannt gegeben wurden. Danach spielten wir alle zusammen Kettenfangen und kurz darauf Kartenspiele aber auch verschiedene sportliche Disziplinen angeboten, die mit viel Freude bewältigt wurde. Nun liegen wir alle in unseren Betten und freuen uns sehr auf einen spannenden neuen Tag.

 

Simon Koch

 

 

 

Samstag, 28.07.2012

 

Guten Morgen Rees,...

 

... ja es wurde gestern Abend erneut spät. Heute Morgen war leider nicht so schönes Wetter, sodass wir nach dem Frühstück erstmal eine Bastelrunde einlegten. Zuerst wurden die Zimmerplakate fertig gestellt und anschließend voller Stolz an die Tür gehängt. Danach wurden Fensterbilder gebastelt, die Lagerfahne aufgehangen, Tassen bemalt und CD- Hüllen gestaltet. Da wir Glück mit dem Wetter hatten und es aufklarte, konnten wir Nachmittags zu dem Abenteuerspielplatz nach Nes.

 

Manch ein Kind, dass lieber die Umgebung erkunden wollte, konnte dann den Ort Nes besuchen. Da wir heute Abend sehen wollten wie ein altes Rettungsboot, gezogen von Pferden, zu Wasser gelassen wurde, haben wir das Abendessen vorgezogen.

Wir alle waren ziemlich geschafft von dem vielen Laufen, sodass man mit Begeisterung auf Ludgers Vorschlag reagierte, dass man doch zum Strand fahre. Leider konnte das Boot nicht zu Wasser gelassen werden, da wir aber einen schönen Abschluss haben wollten, spielten wir am Strand noch gemeinsam einige Spiele.

Schließlich kehrten wir zurück nach Hause, wo aber dann schon schnell Bettruhe einkehrte. Jetzt fällt Wasser vom Himmel und wir Betreuer hoffen, dass es morgen wieder gutes Wetter gibt.

 

Laura Cyrener

 

Freitag, 27.07.2012

 

Guten Morgen Rees ...

 

... da wir alle Schlaf nachzuholen hatten, kommt unser Bericht erst jetzt. Unser gestriger Tag war voller Wettkämpfe. Sofort nachdem die Dienste erledigt waren gingen wir zum Meer, um dort eine Strandolympiade zu starten. Voller Elan nahmen alle Kinder an ihr teil, was man an den guten Ergebnissen sehen konnte. Nach der Olympiade nutzten die Wasserratten das tolle Wetter aus und stürtzen sich, zusammen mit einigen Betreuern, in die Wellen. Leider war die "Badephase" sehr kurz, da wir uns etwas in der Zeit geirrt hatten.

Nach dem Mittagessen ( nochmal großen Dank an unsere 3 Küchenfeen Maria, Hanni und Elisabeth !) war das Pflichtduschen fällig! Irgendwann waren dann wirklich alle sauber, sodass wir mit unserem Programm weiter machen konnten. Jetzt wurden erstmal Namen für die Kinder überlegt, die dann schön verziert auf Plakate gemalt/geschrieben/gebastelt wurden. Für das Abendprogramm war dann "schlag den Betreuer" angesagt. Dafür mussten die Kinder sich Aufgaben ausdenken, dabei kamen kreative Ideen, wie "Pacourlauf" oder "Liederraten" auf. Aber auch "Schuhe zubinden" war eine Sensation am Abend. Nachdem wir Betreuer eine Niederlage von 3:16 einstecken mussten (das letzte Spiel zählte 10 Punkte), war die Bettruhe angesagt. Wirklich geschlafen wurde aber erst gegen 0 Uhr, sodass der heutige Morgen (28.07) ruhig startete...

 

Laura Cyrener

 

 

 

 

Donnerstag, 26.07.2012

 

Hallo Rees ... 

 

... ja wir sind noch am Leben, auch wenn einige heute kaum die Augen aufbekommen haben, was aber eher daran lag, dass sie eine lange Nacht hinter sich hatten. Hellwach wurde aber alle, als Ludger bekannt gab, dass unsere erstes Ziel der Strand war. Schnell waren die Dienste erledigt, sodass wir zeitig zum Meer konnten. Nachdem das Schwimmen auch von offizieller Seite freigegeben war, hielt sowohl die Kinder als auch die Betreuer erstmal nichts vom Wasser fern. Selbst die größten Frierpinsel ließen sich diesen Spaß nicht entgehen. Irgendwann hatten aber alle genug und der Hunger zog die Letzten nach Hause. Nach einem erneut leckeren Mittagessen war erstmal Mittagsruhe. Einige Kinder besuchten den Ort, andere holten fehlenden Schlaf nach und hier und dort wurde ein Brief nach Hause geschrieben. Anschließend wurde eine Stadt- Rallye gestartet, an der die Kinder, zumindest der größte Teil, motiviert teilnahm. Nach dem Abendessen starteten wir den letzten Programmpunkt. Ganz zum Thema Olympiade wurden verschiedene Sportstationen angeboten (selbst der Denksport war vertreten). Mittlerweile sind schon fast alle k. o. und genießen ihren Schlaf.

 

Laura Cyrener

 

 

Mittwoch 25.07.2012

 

Und plötzlich war es Mittwoch...

 

... und nicht nur unter den Kindern war die Freude groß, auch die Betreuer und Betreuerinnen konnten den Aufbruch kaum erwarten. Nachdem wir alle zusammen den Segen in der Kirche empfangen hatten, wurden die letzten Kleinigkeiten geregelt. Die letzten Ratschläge hier, dort wurde noch gewunken und dann gab Ludger den Startschuss. Wir hatten noch nicht einmal die Stadt verlassen, als schon fleißig gesungen wurde. Aber nicht nur beim Singen waren wir fleißig, innerhalb von drei Stunden Fahrt legten wir nur eine Pause ein. Deshalb kamen wir auch auf die Minute genau zum ersten Highlight des Tages, der Fähre. Für manche war es das erste Mal, dass sie das offene Meer sahen. Die Faszination wurde durch die Fähre noch übertroffen. Nach dem kleinen Fußmarsch von der Fähre bis zum Haus, wurde endlich die Zimmerverteilung bekannt gegeben. Schon nach kurzer Zeit hatte man sich eingerichtet und erkundete das Grundstück. Bald darauf gab es ein leckeres, warmes Abendessen, dass allen sichtlich geschmeckt hatte. Danach waren alle gestärkt und eine Ortsführung mit Ludger als Führer wurde gestartet. Dank des tolles Wetters konnten wir sogar die Wassertemperatur des Meeres fühlen und so manch einer wäre wohl gerne sofort im Wasser geblieben. Jetzt liegen alle lieb in denen Betten.

 

Laura Cyrener

 

 

Schöne Grüße von der Insel,

Das BetreuerTeam